Das war der FONDS professionell-CUP 2005! Bei einem Branchentreffen der anderen Art gaben sich am Freitag, den 2. Dezember 2005, die Größen der Fondsbranche die Ehre.
Im Rahmen eines freundschaftlichen Kräftemessens auf dem Fußballplatz kamen 32 Mannschaften und rund 350 Mitarbeiter angeführt von ihren Vorständen beziehungsweise Geschäftsführern zu Spiel und Gespräch zusammen. Natürlich wurde Fußball gespielt, aber neben einer riesigen Kommunikationsarena, in der zum leckeren Buffet auch zwei Riesen-Tischfußballtische den aktiven und passiven Teilnehmern Ablenkung vom Turniergeschehen boten, war es auch möglich, sich bei einer Massage zu entspannen, sich beim Fitness-Check auf seine Sporttauglichkeit prüfen zu lassen oder sich bei einem Badmintontrainer Tipps zum Sport mit dem Federball geben zu lassen.
Selbst jene, die jegliche sportliche Aktivitäten vermieden, kamen voll auf ihre Rechnung: Endlich konnten sie ihre Vorgesetzten in kurzen Hosen "kämpfen" sehen. Etwa JPMorgan-Chef Peter Schwicht, ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer oder Matthias Urban von Oppenheim Pramerica, die von ihren Kollegen mit Begeisterung zu Höchstleistungen angespornt wurden.
Oder umgekehrt – mit etwas mehr Strenge – dass die Chefs ihre Mitarbeiter anfeuerten wie etwa Christian Angermayer von VCH, John Pauly von Moventum oder der Vorstand des Verbandes der unabhängigen Vermögensverwalter Günter T. Schlösser. Während einige mit großem Ehrgeiz und unter vollem Einsatz körperlicher Kräfte – so blieb etwa Top Ten-Vorstand Martin Wanders nach seinem letzten Tor gegen Fidelity im Finale gleich mit Muskelkrämpfen im Tor liegen – um den begehrten Pokal kämpften, gingen andere weniger ernsthaft aber mit gleichem Spaß an die Sache. So sieht sich die Mannschaft von FONDS professionell, die sich mit Vontobel und Threadneedle die letzten Plätze teilte, sozusagen als "Sieger des Herzens" – ein Trost für die Verlierer wie das FONDS professionell-Team, die etwa von Dominik Kremer und seinen Pioneer Pirates 6:1 vom Platz geschossen wurden.
In vielen Fällen erwiesen sich die Mannschaften auf dem Spielfeld als ebenbürtig und erst das 7-Meter Schießen brachte eine Entscheidung, unter anderem im Achtelfinale zwischen Sauren und DWS oder im Halbfinale zwischen Oppenheim Pramerica und Top Ten. Die begehrte Trophäe ging schließlich an Fidelity, die das Endspiel gegen Top Ten mit 5:1 für sich entscheiden konnten.
Glücklicherweise gab es trotz des teilweise sehr engagierten Einsatzes der Spieler nur wenige Verletzte. Unsere besten Genesungswünsche gehen an René Nett von Oppenheim Pramerica, Jörg Malburg und Christian Klein von IPConcept sowie Christoph Baum von DBV-Winterthur.
Dass eindeutig nicht nur das runde Leder im Mittelpunkt stand, bestätigen uns die Rückmeldungen. Fidelity-Geschäftsführer Andreas Prechtel zeigte sich begeistert: " Es hat uns – nicht nur weil wir gewonnen haben – sehr viel Spaß gemacht und es war einhellige Meinung, dass das gesamte Turnier ganz hervorragend organisiert war und eine tolle Atmosphäre geherrscht hat. Zugleich kamen auch die Gespräche am Rande nicht zu kurz und es war eine gute Gelegenheit, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen." Nicht weniger begeistert zeigte sich auch DWS-Geschäftsführer-Boss Axel Benkner. Einziger Wehrmutstropfen aus seiner Sicht war, dass DWS nicht gewonnen hat, aber das, so Benkner, will man nächstes Jahr nachholen.
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