Das war der FONDS professionell-CUP 2006!
Bereits zum zweiten Mal fand am vergangenen Freitag, 6. Oktober 2006, ein Fonds-Branchentreffen der ganz anderen Art statt. In der Fußball-Arena „soccerworld“ in Mainz trafen sich 36 Mannschaften und insgesamt knapp 360 Spieler und Spielerinnen und deren Begleitung zum FONDS professionell CUP 2006 – der Branchentreff für Fairplay, Spaß und gute Gespräche. Der schon jetzt als festes Event der Fondsbranche etablierte Branchentreff soll vor allem eines bringen: Spaß und Freude in einer Atmosphäre, die einfach anders ist als der normale Büroalltag.
Überglücklich über den eigenen sportlichen Erfolg ging am Ende die Mannschaft der BSC GmbH aus Kronach als Gesamtsieger vom Platz. Das Besondere daran: Der Allfinanzvertrieb aus Kronach, der ausschließlich auf die Zusammenarbeit mit ausgebildeten Bankkaufleuten setzt, nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an dem von FONDS professionell organisierten Branchentreff statt und machte seinen Weg ins Finale ohne eine einzige Niederlage klar. Erst im Endspiel gegen den Vorjahressieger Fidelity musste nach einem 2:2-Unentschieden schließlich ein Siebenmeter-Schießen entscheiden, das die BSC-Leute souverän zum Endstand von 4:2 nutzten. Dass der Turniersieg der BSC GmbH durchaus hoch zu bewerten ist, das zeigt ein insgesamt äußerst spannender Spielverlauf, bei dem es zum Teil sehr knappe Entscheidungen gab. So konnten beide Halbfinale erst nach einem Siebenmeterschießen entschieden werden. Und auch Vorjahressieger Fidelity hat es diesmal nur mit etwas Mühe ins Achtelfinale geschafft.
Als sehr beständige Teams zeichneten sich neben den beiden Finalisten auch die Mannschaften von Top Ten und Sauren Fonds-Service aus. Beide gehörten schon im vergangenen Jahr zu den besten des Turniers und konnten diese Form auch diesmal wieder durch den Wettkampf um den dritten Platz unter Beweis stellen, den die Kölner Sauren-Kicker am Ende mit 2:0 für sich entscheiden konnten.
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war das separat zum Turnierverlauf organisierte Elfmeter-Schießen gegen Ex-Torwart-Profi Jean-Marie Pfaff. Das muss natürlich eigentlich Siebenmeter-Schießen heißen, schließlich wird auf das kleine Tor in der Halle aus eben dieser Entfernung geschossen. Jedenfalls sorgte der Welttorhüter des Jahres 1987 und mehrfache Deutsche Meister mit seinem damaligen Verein Bayern München für eine gelungene Abwechslung im Turnierverlauf. Zumal die Schützen der einzelnen Mannschaften hier zeigen konnten, dass sie tatsächlich etwas drauf haben. Das belegt das Ergebnis dieses Zusatzwettbewerbs, der am Ende gewissermaßen 50:50 ausging. Von 108 geschossenen Siebenmetern hat Pfaff nämlich genau 54 gehalten, bei der gleichen Zahl von Treffern musste der sympathische Torhüter hinter sich greifen, um den Ball aus dem Netz zu holen.
Vom Start weg zu einem regelrechten Highlight hat sich auch der in diesem Jahr erstmals ausgetragene separate Damen-Wettbewerb entwickelt. Gleich drei Damenteams hatten sich zu diesem Zusatzevent angemeldet, um den Herren der Schöpfung einmal zu demonstrieren, dass Fußball alles andere ist als eine reine Männerdomäne. In einem durchaus ausgeglichenen Wettbewerb (siehe Ergebnisse in der anhängenden Datei) siegte hier am Ende dass „Allstar“-Team aus Spielerinnen von Morningstar, Threadneedle, Universal Investment, Top Ten und Sparinvest mit jeweils einem Sieg gegen die Teams von „Templeton & Friends“ und „FONDS professionell“.
Auf jeden Fall konnten die Zuschauer hier im Ergebnis sehr knappe, aber vor allem technisch schöne Spiele bewundern. Dass das Turnier mittlerweile auch in den Führungsriegen von Fondsgesellschaften, Vertrieben sowie den anderen Teilnehmern seinen festen Platz hat, das zeigt die Teilnahme einer ganzen Reihe von Geschäftsführern und Vorständen, die sich zum Teil keineswegs darauf beschränkten, den Spielverlauf von der Seitenlinie zu beobachten, sondern oft aktiv ins Spielgeschehen eingriffen. Neben Matthias Urban (Oppenheim Pramerica), Martin Wanders (Top Ten), Eckhard Sauren (Sauren Fonds-Service) gehörten auch Rainer Schröder (Threadneedle), Matthias Rothe (Standard & Poor’s) sowie Walter Schmidt (DBV Winterthur), Bernd Greisinger (BG Umbrella Fund) und Michael Sanders (Aquila Capital) zu den aktiven Teilnehmern. Von außerhalb des Spielfelds feuerten zudem Peter Vogel (dit), Vanyo Walter (Pictet), Richard Sopp (Franklin Templeton) und Herbert Frohne (Universal Investment) sowie Gerd Walter (KOMM Investment) ihre jeweiligen Teams an.
Bewährt hat sich auch die Organisation des Turniers auf insgesamt fünf Plätzen, die permanent für die einzelnen Spiele zur Verfügung standen, und einer zusätzlichen Kommunikationsarena, in der zum leckeren Buffet auch zwei Riesen-Tischfußballtische den aktiven und passiven Teilnehmern Ablenkung vom Turniergeschehen boten. Besonders gut angenommen wurden auch die Relax-Möglichkeiten in den von der Firma Brainlight zur Verfügung gestellten Massagesesseln. Aber auch die Möglichkeit zu einer entspannenden Massage durch eine der anwesenden Masseurinnen wurde gerne genutzt.
Die durchaus positiven Reaktionen auf das Turnier, die bisher bei der Redaktion eingegangen sind, zeigen uns, dass es im kommenden Jahr auf jeden Fall zu einer Neuauflage kommen muss. Alle bisherigen Teilnehmer aber auch neue Bewerber werden darüber rechtzeitig informiert werden.
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